Mittwoch, 20. September 2017
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Kreisjugendzeltlager 2017

Mit Blick auf die Burg – Kreisjugendzeltlager 2017 in Querfurt

Für die knapp 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer war es wieder einer der Höhepunkte des Jahres. Vom 15.06 bis 18.06.2017 fand in Querfurt das jährliche Kreisjugendzeltlager der Feuerwehren des Saalekreises statt. 36 Wehren waren mit ihren jungen Brandschützern angereist, um ein abwechslungsreiches und abenteuerliches Wochenende zu erleben. Zu Beginn musste jedoch erst einmal gearbeitet werden. Die knapp 50 Mannschaftszelte, in denen die Jugendlichen übernachteten mussten aufgebaut und eingeräumt werden, was bis zur Eröffnung um 18 Uhr durch Teamarbeit zügig erledigt werden konnte. Anschließend eröffnete Andreas Slawinsky (Kreisjugendwart des Saalekreises) zusammen mit Michael Jahn (Vorsitzender Kreisfeuerwehrverband Saalekreis e.V.) und Herrn Heinze (Ordnungsamtsleiter Saalekreis) das Zeltlager 2017 auf dem Querfurter Festplatz. Besonders erfreulich war auch die Anwesenheit zweier polnischer Mannschaften, die aufgrund einer jahrelangen Freundschaft wieder den Weg in den Saalekreis gefunden haben. Auf dem Plan stand für Freitag eine Nachtwanderung, zu der die Jugendfeuerwehren gegen 19 Uhr aufbrachen. Durch die Querfurter Innenstadt verteilt mussten sich die Jugendlichen an verschiedenen feuerwehrtechnischen Stationen beweisen. Knotenkunde, Aufbau eines provisorischen Wasserwerfers und Sichern einer Einsatzstelle waren dabei wichtige Bestandteile der Route, um möglichst viele Punkte zu sammeln. Der Samstagmorgen begann wie gewohnt mit einem gemeinsamen Frühstück an den Zelten, bevor es sportlich weiterging. Beim Volley- und Zweifelderball konnten die Teams ihre spielerischen Qualitäten auf dem großen Sportplatz, unabhängig vom Feuerwehralltag unter Beweis stellen. Zweiter Bestandteil des Tages war die große Lagerolympiade mit zahlreichen Stationen. So mussten die Teilnehmer mit Hilfe von Seilen und Holzstäben eine stabile Leiter bauen. Verwendet wurden dabei – wie soll es anders sein natürlich nur Feuerwehrknoten. Besonders hier spielte eine gute Kommunikation und Verständnis eine wesentliche Rolle. Auch bei der folgenden Station wurde den Jugendlichen einiges abverlangt. So mussten Schläuche ausgerollt und ein Verteiler gesetzt werden. Anschließend erfolgte die Überprüfung dreier Feuerwehrknoten an einem Bindebock, bevor mit der Kübelspritze ein kleiner Becher umgeschossen werden musste. Ruhiger hingegen ging es bei der Station des DRK weiter. Hier sollte eine verletzte Person versorgt und behandelt werden. Die wesentlichen Erstmaßnahmen wurden dabei anhand eines Fallbeispiels abgefragt und gefestigt. Ebenso musste man beim THW sein technisches Wissen unter Beweis stellen. Mit verbundenen Augen sollte eine Kugel durch ein Labyrinth auf einem Holzbrett vom Start ins Ziel befördert werden. Nur eine Person durfte dabei auf das Brett schauen und somit den anderen Kameraden Anweisungen geben, wie das Brett zu bewegen ist. Mit einer Disco konnten sich alle am Abend noch einmal verausgaben und tanzen, bevor am Sonntagmorgen die Auswertung der Lagerolympiade vom Samstag stattfand. Alle Mannschaften haben die Hürden der einzelnen Stationen hervorragend bewältigt, was das Ziel der Olympiade war. Die drei besten Teams wurden am Ende mit einem großen Pokal und einer Urkunde ausgezeichnet. Die Platzierungen waren wie folgt:               

1. Jugendfeuerwehr Holleben
             2. Jugendfeuerwehr Dölbau
             3. Jugendfeuerwehr Brachwitz

 

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